Die Stadt der 3 Religionen: DOM-LUTHER-HEILIGER SAND

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Hallo,
Worms muss nach meiner Meinung mehr auf diese Einzigartigkeit setzen. Nibelungen ist das eine, aber die größeren Effekte entstehen doch bei den 3 unterschiedlichen Religionen in einer Stadt. Untersuchungen haben doch gerade im Lutherjahr gezeigt, dass Worms über Luther deutlich mehr Bekanntheit erlangt hat als je vermutet wurde. Also: wo ist der Hinweis an der Autobahn für die einzigartigen jüdischen Stätten, wo ist der Hinweis aus Luther. Lass uns doch 2 weitere Hinweise aufstellen mit diesen doch wichtigen Zeugnissen unserer Geschichte. In anderen Städten ist dies ja auch möglich, warum denn in Worms nicht.
Weiter muss man über die Entwicklung der Innenstadt sprechen. Solange die Stephansgasse weiterhin mit soviel Autoverkehr belastet ist, wird das immer unattraktiv bleiben. Ich kann das Gejammer mit den Parkplätzen nicht mehr hören. Unsere Stadt muss sich doch weiterentwickeln. Daher meine klare Forderung: Autos raus aus Stephansgasse und Peterstraße. Hier muss eine Fußgängerzone eingerichtet werden. Verbinden wir doch nun endlich die Innenstadt miteinander. Vielleicht gelingt es ja auch durch die Gestaltung des Domvorplatzes den Verkehr so zu kanalisieren, dass eine Überquerung gefahrlos und ohne Querung der Straße möglich ist (Überführung-dabei das höhere Niveau der Domplatte ausnutzen).
Hotels ist ein weiteres Thema: das die Stadt nun ein Hotel am Theater OHNE Tiefgarage zulässt, halte ich für fahrlässig. Ein solch sensibler Ort mit Autos und Parkplatz davon geht nicht. Wir dürfen nicht immer von unseren selbst gesteckten Zielen abweichen. und Null8Fünfzehn haben wir in Worms doch nun wahrlich genug. Lass uns doch eine Sache richtig machen. Lieber warten wir noch. Oder gestalten den Platz anders.
Thema Unterwelt Worms: Worms verfügt über Schätze, die nicht zugänglich sind. Ich meine die vielen Keller, die ungenutzt sind. in Würzburg rennen alle in das Juliusspital oder Bürgerspital. Warum denn in Worms nicht in den Stiftskeller oder Elefantenkeller (Valkenberg) oder gar den Majorskeller. Klar, Brandschutz und Fluchtwege müssen gewährleistet sein, aber es gibt immer Lösungen, wenn man denn will bzw. wenn man bereit ist zu investieren. Auch der Bereich hinter dem Museum (über dem Stiftskeller) ist ein so schöner Platz der völlig ungenutzt und von den Wormsern überhaupt nicht wahrgenommen wird, dieser sollte zugänglich sein. Gastronomisch erschlossen werden.
Ebenso muss ein Halt für IC Züge in Worms eingerichtet werden. In Bensheim halten die Züge ja auch, warum denn nicht in dem mehr als doppelt so großen Worms. Und Haltestellen wie Heidelberg und Darmstadt gibt es Rechtsrheinisch auch. Mehr Selbstbewusstsein gegenüber der Bahn. Hallo, wir sind Worms! Eine letzte Anregung: der Weg vom Rhein zur Innenstadt muss besser gestaltet werden (Problemzone Rheinstraße). Hier könnten doch wie in der Augustinerstraße eine Szene entstehen, die den Touristen keine Angst macht. Und dabei muss man auch an die Touristen, die mit dem Boot anlanden denken: Was sehen die denn bevor Sie Dom und Luther zu Gesicht bekommen???!!!???