Anregungen zum Tourismus lesen

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1057 | 21.11.17 | 07.12.17 | Camper anlocken

Seit einigen Jahren sind wir mit unserem Campingbus quer durch Deutschland in Sachen Städtetrips unterwegs und fanden bislang überall nette Campingplätze. Nur unsere Heimatstadt Worms glänzt mit einem armseeligen WoMo-Stellplatz am Rhein, der eine echte Zumutung ist. Klar, Camper nehmen Hotels und Pensionen Gäste weg, da sie ja ihre Betten mitbringen, aber das so gesparte Geld wird gerne in den Einzelhandel und in die Gastronomie getragen. Da Camper von Wasser magisch angezogen werden, wäre ein netter kleiner Platz am Rhein mit ordentlicher Ausstattung wünschenswert. Ideal wäre es, wenn der Platz auch noch eine brauchbare Anbindung an den ÖPNV hätte. Egal ob Weohnachtsmarkt, Backfischfest, Pfingstmarkt, Spektakulum o. Ä. - Camper sind fast zu jeder Jahreszeit unterwegs. Es muss kein riesiger Platz mit 100 Dauerstellplätzen sein. Ein handlicher Platz mit 40 bis 50 Stellplätzen, die nicht zu klein sind, ein nettes Sanitärgebäude mit Ver- und Entsorgung sowie Stromanschlüsse reichen völlig. Gibt es denn nicht die Möglichkeit unten an Wäldchen in der Nähe des Zoos solch einen Platz einzurichten?

1056 | 21.11.17 | 21.11.17 | Die Stadt der 3 Religionen: DOM-LUTHER-HEILIGER SAND

Hallo,
Worms muss nach meiner Meinung mehr auf diese Einzigartigkeit setzen. Nibelungen ist das eine, aber die größeren Effekte entstehen doch bei den 3 unterschiedlichen Religionen in einer Stadt. Untersuchungen haben doch gerade im Lutherjahr gezeigt, dass Worms über Luther deutlich mehr Bekanntheit erlangt hat als je vermutet wurde. Also: wo ist der Hinweis an der Autobahn für die einzigartigen jüdischen Stätten, wo ist der Hinweis aus Luther. Lass uns doch 2 weitere Hinweise aufstellen mit diesen doch wichtigen Zeugnissen unserer Geschichte. In anderen Städten ist dies ja auch möglich, warum denn in Worms nicht.
Weiter muss man über die Entwicklung der Innenstadt sprechen. Solange die Stephansgasse weiterhin mit soviel Autoverkehr belastet ist, wird das immer unattraktiv bleiben. Ich kann das Gejammer mit den Parkplätzen nicht mehr hören. Unsere Stadt muss sich doch weiterentwickeln. Daher meine klare Forderung: Autos raus aus Stephansgasse und Peterstraße. Hier muss eine Fußgängerzone eingerichtet werden. Verbinden wir doch nun endlich die Innenstadt miteinander. Vielleicht gelingt es ja auch durch die Gestaltung des Domvorplatzes den Verkehr so zu kanalisieren, dass eine Überquerung gefahrlos und ohne Querung der Straße möglich ist (Überführung-dabei das höhere Niveau der Domplatte ausnutzen).
Hotels ist ein weiteres Thema: das die Stadt nun ein Hotel am Theater OHNE Tiefgarage zulässt, halte ich für fahrlässig. Ein solch sensibler Ort mit Autos und Parkplatz davon geht nicht. Wir dürfen nicht immer von unseren selbst gesteckten Zielen abweichen. und Null8Fünfzehn haben wir in Worms doch nun wahrlich genug. Lass uns doch eine Sache richtig machen. Lieber warten wir noch. Oder gestalten den Platz anders.
Thema Unterwelt Worms: Worms verfügt über Schätze, die nicht zugänglich sind. Ich meine die vielen Keller, die ungenutzt sind. in Würzburg rennen alle in das Juliusspital oder Bürgerspital. Warum denn in Worms nicht in den Stiftskeller oder Elefantenkeller (Valkenberg) oder gar den Majorskeller. Klar, Brandschutz und Fluchtwege müssen gewährleistet sein, aber es gibt immer Lösungen, wenn man denn will bzw. wenn man bereit ist zu investieren. Auch der Bereich hinter dem Museum (über dem Stiftskeller) ist ein so schöner Platz der völlig ungenutzt und von den Wormsern überhaupt nicht wahrgenommen wird, dieser sollte zugänglich sein. Gastronomisch erschlossen werden.
Ebenso muss ein Halt für IC Züge in Worms eingerichtet werden. In Bensheim halten die Züge ja auch, warum denn nicht in dem mehr als doppelt so großen Worms. Und Haltestellen wie Heidelberg und Darmstadt gibt es Rechtsrheinisch auch. Mehr Selbstbewusstsein gegenüber der Bahn. Hallo, wir sind Worms! Eine letzte Anregung: der Weg vom Rhein zur Innenstadt muss besser gestaltet werden (Problemzone Rheinstraße). Hier könnten doch wie in der Augustinerstraße eine Szene entstehen, die den Touristen keine Angst macht. Und dabei muss man auch an die Touristen, die mit dem Boot anlanden denken: Was sehen die denn bevor Sie Dom und Luther zu Gesicht bekommen???!!!???

1055 | 21.11.17 | 21.11.17 | Attraktivität der Innenstadt

Ich als gebürtiger Wormser gehe selbst nur noch selten in Worms in die Innenstadt. Ich finde, die Attraktivität der Stadt hat deutlich gelitten. Zwar finde ich jede Menge Billigläden, Backshops, Handyläden, Döner, kann überall Sportwetten abschließen oder in die Spielhalle gehen, aber eine echte Vielfalt ist das ja nicht.
Ein Bekannter von mir hat diesen Sommer eine Städtetour entlang des Rheins in Nord-Süd-Richtung unternommen. Er hat aus jeder Stadt Impressionen in Facebook gepostet. Fotos aus Worms hat er ausgelassen, da er es nicht schön fand. Das erzählte er mir auf Nachfrage. Nun, ich kann es verstehen.

1054 | 21.11.17 | 21.11.17 | Mangelhafte (Fern-)Radwegsanbindung bzw. -markierungen

Schon häufig habe ich Radwanderer angetroffen, die zum Beispiel von der Jugendherberge kommend spätestens an der Ludwigstraße angekommen nicht mehr wissen, in welche Richtung sie sich orientieren müssen. Entweder wollten sie in Richtung Mainz, Ludwigshafen oder auch Frankenthal und fingen dann planlos an, ihr Fahrradkartenmaterial zu studieren. Ein Radwanderer war sogar schon mal drauf und dran, beim Rheinstahl in Richtung Kreisverkehr zur B9 zu fahren, weil er nach Frankenthal wollte. Auch am Festplatz standen schon Radfahrer und fragten nach dem Radweg nach Mainz. Umgekehrt traf ich aber auch schon viele Leute, die z.B. auf dem Rheinradweg aus Richtung Ludwigshafen kamen und dann nicht wussten, wie sie zum Stadtzentrum oder der Jugendherberge kommen. Andere suchen auch heute noch den Wormser Campingplatz und kamen mit viel Glück dann wenigstens beim WSV auf dem Vereinsgelände unter. Diese Option muss man aber auch erst einmal kennen. In diesem Bereich gibt es noch viel Luft nach oben.

1053 | 21.11.17 | 21.11.17 | Individualtourismus stärken

Worms ist ohne Frage eine interessante Stadt mit vielen Sehenswürdigkeiten und viel Programm zum Verweilen, mit einer gute Mischung an Geschäften in herrlicher Landschaft, die für Besucher geradezu geschaffen ist - wenn hier nicht in erster Linie nur an Tagesausflügler und Hotelübernachter gedacht wäre....

M.E. geht der immer größer werdende Strom der Individualtouristen nahezu komplett deshalb an Worms vorbei, weil es außer einem tristen, mit einem Abstellplatz einfachster Güte vergleichbaren Stellplatz kein Angebot für Camper gibt.

Auf einschlägigen Messen ist zu erfahren, dass der Markt für exclusive Wohnmobile/-wagen immer größer wird, die Auftragsbücher für 2018 sind bereits übervoll und eben genau für diese interessierten Besucher, die eher länger als kürzer bleiben, gibts hier nicht den Platz, der sie willkommen heißt!

Drum rege ich an, den bereits diskutierten Campingplatz umzusetzen, zur Attraktivitätssteigerung bei der Preisgestaltung z.B. den Schwimmbadeintritt zu includieren und unweit davon eine Leihrad-Station zu installieren. Ich bin mir sicher, diese Menschen nehmen teil am kulturellen und gastronomischen Angebot.